Ihr braucht also einen frischen Topf, der muss nicht so hoch sein, wie der Suppentopf von eben, aber der Durchmesser (20-24cm) wär schon notwendig. Heiß werden lassen (mittlere Stufe Herd, bei mir 6 von 9) , Butterschmalz zugeben und zerlassen. Das Mehl auf einmal dazutun und mit einem Schneebesen kräftig und ausdauernd rühren, bis das Mehl goldgelb ist. Das kann gut und gerne 5-10 Minuten dauern. Dann die abgekühlte Brühe (wichtig:
kalte Brühe auf heiße Mehlschwitze) in einem großzügigen Schwung in den Topf gießen und
SOFORT rühren, rühren, rühren. Man kann sagen, je wärmer die Suppe noch ist, desto schneller muss man rühren. Ziel ist es übrigens, keine Klümpchen zu bekommen!
Ich gebe nie die ganze Brühe dazu, sondern hebe mir gut 200 ml auf, zum Feintuning sozusagen. Aber Jetzt könnt ihr erstmal noch zwei große Schuss Weißwein zugeben.
Beim Rühren merkt ihr, dass die Suppe langsam andickt. Weiter rühren, bis sich nichts mehr tut, dann könnt ihr entscheiden, ob ihr noch etwas Brühe zuschütten wollt oder nicht. Denkt daran, dass später noch Sahne dazukommt! Die Sauce sollte auf jeden Fall ca. 10 Minuten köcheln, damit sich der Mehlgeschmack wieder verliert! Erst danach noch etwas Sahne je nach Geschmack zuschütten. BItte darauf achten, dass die Sauce nicht zu dünn wird. Und falls es doch passiert, kann man sich gut mit Saucenbinder helfen, muss man ja keinem sagen!! ;-)